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CWDM Allgemein (Coarse Wave Division Multiplexing)

DWDM ist relativ teuer und nicht überall wird eine so hohe Dichte von Signalen gefordert; deshalb ist CWDM in vielen Fällen eine günstige Alternative.
Der Kanalabstand beträgt hier nicht 0,8 nm sondern 20 nm. Er ist grober (engl. coarse = rau, grob) als bei DWDM.
Laser wie Filter müssen nicht ganz so genau sein und können deshalb günstiger produziert werden.
Trotzdem müssen CWDM Transceiver mit einer Ge- nauigkeit von +- 7,5 nm senden.
Durch den grösseren Kanalabstand (20 nm) passen aber nicht so viele Wellenlängen in eine Faser.
Üblich sind heute 18 Farben, beginnend mit 1270nm, und endend mit 1610nm (ITU G.694.2).
Diese belegen die Frequenzbänder O, E, S, C und L. (Tabelle Seite 41)

Für die oberen 8 CWDM-Wellenlängen (1470nm – 1610nm) besteht ein Farbcode. Dieser wird häufig für die Kennzeichnung der SFP‘s benutzt. In der Regel hat der Bügel die entsprechende Farbe.
Die Wellenlängen sind aber auch immer auf dem SFP angegeben, als Klartext oder codiert.

Einen offiziellen Farbcode für die unteren CWDM Wel- lenlängen (1270nm – 1450nm), die erst später genutzt wurden, gibt es nicht.

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